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Letzte Aktualisierung:     21.07.2010

 

Zu Dick, zu Dünn, gerade recht

 

Gesunde Ernährung für Kids und Jugendliche

Fakten

25% der Kinder sind Übergewichtig

13% der Schulkinder sind therapiebedürftig

 

Übergewicht ist Risikofaktor für

Diabetes: 20 x häufiger

Herzinfarkt: 3 x häufiger

Schlaganfall

Arteriosklerose, Rheuma, Gicht, Venenprobleme, Krampfadern...

Ursachen von Übergewicht

viel naschen

viel Fett essen vor allem verstecktes in Süßigkeiten,  Eis, Wurst, Käse, Fertiggerichten, Snacks

viel Zucker essen  vor allem versteckten in Süßigkeiten,  Eis, Fertigdesserts, Getränken, Snacks

alles aufessen

unbewusst zwischendurch essen

zur Belohnung/als Trost essen

beim Fernsehen/Computer essen

sich wenig  bewegen

Wovon wie viel essen?

Empfehlungen für den täglichen Speiseplan:

Reichlich

3-6 Jahre

7-12 Jahre

Brot, Getreide (-flocken)

120-170 g

200-250 g

Kartoffeln, Nudeln, Reis,  Getreide

100-120 g

140-180 g

Gemüse

150-180g

200-230 g

Obst

150-180 g

200-230 g

Getränke

0,7-0,8 Liter

0,9-1,0 Liter

Ausreichend

3-6 Jahre

7-12 Jahre

Milch, -produkte

330-350 ml

350-400 ml

Fisch (1-2 x wöchentl.)

70-100 g

100-150 g

Fleisch, Wurst (2-3 x wöchentl.)

50-60 g

60-70 g

Eier (1-2 x wöchentl.)

1 Stück

2 Stück

Sparsam

3-6 Jahre

7-12 Jahre

Margarine, Öl, Butter

15-20 g

20-25 g

als Ausnahme

3-6 Jahre

7-12 Jahre

Süßigkeiten, süße Getränke, Snacks

< 50 g/Tag

< 50 g/Tag

 

TIPPS RUND UMS VOLLE KORN

Bieten Sie Vollkornbrot in einer passenden Variante an: Grahambrot,  Körnerbrot.... als Früßstück, als Pausenbrot, zum Abendessen

Zum Frühstück Haferflocken oder Müsli - Vorsicht Zuckerfalle bei Fertigmüsli!

Wenn Cornflakes, dann auf Zucker achten!

Verwenden Sie öfter Vollkornreis und Vollkornnudeln

TIPPS RUND UM GEMÜSE UND OBST

Lassen Sie Ihr Kind  (mit) entscheiden

Kochen Sie gemeinsam

Dekorieren Sie fantasievoll

Bieten Sie Gemüse- und Obststücke für den kleinen Hunger oder als Zwischenmahlzeit an

Es darf probiert werden!

FETTE UND ÖLE

Ideal: zwei Drittel Fett aus pflanzlichen Quellen, ein Drittel aus tierischen

hochwertige Fette: ungehärtete Margarinen, kaltgepresste Pflanzenöle

Fettmenge gering halten:

fettarme Käse und Wurstsorten

sparsam  aufgetragener Brotbelag

beim Kochen Fett einsparen, z.B. Sauerrahm statt Creme fraiche

Fett ist wichtiger Geschmacksträger - mehr  würrzen

Vorsicht, versteckte Fette: Süßigkeiten, Pommes, Wurst,  Käse und Snacks

TIPPS ZUM AUFPEPPEN

direkt gepresste Obstsäfte

Nüsse und Trockenfrüchte zum Naschen

Lebensmittel ohne gehärtete Fette bevorzugen

Weizenkeime zum Bestreuen

Hefeflocken, frische Kräuter zum Würzen

"SPIELREGELN" BEIM ESSEN

  1. Lassen Sie Ihr Kind (mit) entscheiden.
  2. Lassen Sie Ihr Kind in der Küche mitkochen
  3. Nehmen Sie sich Zeit für gemeinsames Essen
  4. Die Atmosphäre ist wichtig.
  5. Lebensmittelqualität sollte im Großen und Ganzen stimmen
  6. Eltern sind Vorbild!
  7. Ermuntern Sie Ihr Kind zu (täglicher) Bewegung: Radfahren, Laufen, Schwimmen.
  8. Gesunde Essen selbstverständlich werden lassen

 

Viel Spaß und Guten Appetit!

    Weitere wichtige Links: www.fitforkids.de; www.dge.de; www.aid.de

     

    Ernährung in der SCHWANGERSCHAFT 

    In der Schwangerschaft ist der Bedarf an Nährstoffen erhöht. Deshalb sollte in diesem Zeitraum auf eine gute Ernährung besonders geachtet werden.  

    Nicht, wie irrtümlich häufig angenommen, ist es der Energiebedarf, der stark ansteigt, sondern vielmehr der Bedarf an Protein, Calcium, Vitamin D, Folsäure und anderen Vitaminen. Deshalb sollten solche Lebensmittel bevorzugt werden, die eine hohe Nährstoffdichte haben, wie frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte. 

    Innereien, besonders Leber, besitzen einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt, allerdings wird ihnen auch eine hohe Schadstoffbelastung zugesprochen. Deshalb sind Innereien, vor allem von älteren Tieren, nicht besonders empfehlenswert.

    Die Zufuhr von Calcium ist in der Schwangerschaft besonders wichtig. Durch die Aufnahme von täglich etwa 1/2 Liter Milch oder vergleichbaren Milchprodukten kann dies leicht erreicht werden.

    Die Eisenversorgung kann dadurch verbessert werden, dass Vitamin C-haltige Lebensmittel zusammen mit Vollkornprodukten verzehrt werden. Wegen des hohen Eisenbedarfs des Kindes kann es aber in einzelnen Fällen trotzdem notwendig sein, ein Eisenpräparat zu nehmen. Fleischwaren sind zwar reich an Eisen, besitzen häufig aber auch einen hohen Fettgehalt.

    Der Verbrauch an Genussmitteln, wie vor allem Alkohol und Tabak, evtl. auch Kaffee, sollte möglichst vollständig eingestellt werden, da nicht nur Schädigungen beim Kind zu erwarten sind (Alkohol ist in dieser Hinsicht der bedeutendste Faktor), sondern auch der Bedarf an einzelnen Vitaminen ansteigt.

    Q u el le : R ef or m h a u sf a c h a k a d e m ie

 

Essen für SENIOREN

 

Mit zunehmendem Alter verbraucht der Mensch weniger Energie. Der Bedarf an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen sinkt jedoch nicht wie der Energiebedarf ab. Dies ist eine Tatsache, die vielen Menschen beim Älterwerden Kummer bereitet. Eine Umstellung der Ernährungsweise ist erforderlich, wenn nicht die Figur und Gesundheit darunter leiden soll. Überflüssige Pfunde beeinträchtigen das Wohlbefinden. Sie begünstigen die Entstehung und die Verfestigung vieler Stoffwechsel- und Kreislauferkrankungen und schränken die Beweglichkeit ein.

Wer geruhsam lebt, braucht weniger zum Essen, als derjenige, der sich viel bewegt und aktiv ist. Die Nahrungsauswahl muss deshalb wesentlich sorgfältiger erfolgen, als bei jüngeren Menschen mit einem hohen Energieumsatz. Je früher Sie sich darauf einstellen, desto mehr tun Sie für Ihre Gesundheit.

Folgende Empfehlungen helfen Ihnen bei der Ernährungsumstellung: 

1.     Essen Sie mit Genuss und Freude, in möglichst angenehmer Atmosphäre.

2.      Essen Sie abwechslungsreich;

Einseitigkeit ist der Feind jeder guten Ernährung.

3.      Achten Sie darauf, dass Sie täglich mindestens ¼ Liter Milch trinken oder eine entsprechende Menge Milchprodukte (z.B. 50 g Käse) verzehren.
Ebenso ist es wichtig, dass Sie täglich Obst, etwa 250-300 g , die gleiche Menge Gemüse/Rohkost und eine Portion Salat verzehren.

Da Gemüse das Gewicht nicht belastet, darf es davon auch etwas mehr sein.

4.     Bevorzugen Sie Grau- und Vollkornbrote. Sie enthalten mehr Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine als helle Brotsorten und fördern außerdem die Verdauung.

5.     Wenn Sie keine spezielle Diät einhalten müssen, ist es für die Eiweißversorgung, wie auch für die Vitamin- und Mineralstoffversorgung förderlich, wenn Sie an einigen Wochentagen fettarme Fleischgerichte vom Schwein, Rind, Kalb, Geflügel, Wild oder Fisch oder auch mal ein Ei zu einer Hauptmahlzeit verzehren.

6.      Würzen Sie Speisen ruhig nach Geschmack mit frischen Kräutern oder mit anderen Gewürzen, aber sparsam mit Salz.

Oft ist kochsalzarmes Essen eine wirksame Maßnahme gegen Bluthochdruck.

7.      Meiden Sie einfach die Speisen, die Sie nicht vertragen.

Bereiten Sie jedoch schlecht vertragene Speisen auch mal anders zu. Oft liegt die Unverträglichkeit nur bei einer Zubereitungsart vor.

8.     Um den Verdauungsapparat nicht zu belasten und eine gleichmäßige Nährstoffzufuhr zu gewährleisten, nehmen Sie mehrere kleine Mahlzeiten (5 oder 6) zu sich.

9.      Auch Menschen mit Kaubeschwerden brauchen eine vollwertige Kost.

Bis zur Behebung dieser Beschwerden kann es angebracht sein, die normale Kost zu zerkleinern und möglichst sofort zu verzehren.

Die Aufnahme von Breien oder pürierter Kost sollte Notfällen vorbehalten sein.

10.Mäßigen Sie sich bei Zucker, Fett und Alkohol. Sie begünstigen die Gewichtszunahme und tragen wenig zur Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen bei.

11.  Verzehren Sie das Essen möglichst frisch. Essen Sie nicht mehrere Tage hintereinander gleiche Speisen.

Besser ist es, wenn Sie nur kleine Portionen zubereiten - oder die Speisen portionsweise einfrieren, sofern eine entsprechende Einrichtung im Haushalt vorhanden ist.

12.  Geselligkeit beim Essen fördert die Verdaulichkeit, erleichtert die Abwechslung und erhöht die Lebensfreude.

Daher ist es für alleinlebende Menschen wichtig, öfter mal Gäste zum Essen einzuladen oder sich einladen zu lassen.

Bilden Sie nach Möglichkeit feste Tischgemeinschaften.

13.Viel Bewegung fördert den Energieumsatz, die Sauerstoffversorgung und damit die Durchblutung der Gewebe und des Gehirns. Wer sich viel bewegt, bleibt eher fit.

14.  Wenn der Arzt eine Diät verordnet hat, sollte diese streng eingehalten werden.

Diät ist meist unersetzlich, um die Gesundheit wieder herzustellen oder zumindest den Krankheitsverlauf abzubremsen und Spätfolgen zu vermeiden.

Die folgende Übersicht gibt Anhaltspunkte für die rechtzeitige Umstellung auf die im höheren Lebensalter schützende, vitamin- und mineralstoffreiche Kost.

 

günstig

ungünstig

fettarme Milch und Milchprodukte

fettreiche Milchprodukte

fettarmes Fleisch

fettreiches Fleisch und Wurstwaren

sparsame Verwendung von Streich- und Kochfett

üppige Verwendung von Streich- und Kochfett

zuckerfreie Lebensmittel und Getränke

Zucker und zuckerreiche Lebensmittel

viel Obst und Gemüse, Rohkost

wenig Obst und Gemüse

Vollkornerzeugnisse

Weißmehlerzeugnisse

verdünnte Obstsäfte; Gemüsesäfte

Fruchtsaftgetränke, Limonaden

gelegentlich ein Glas Bier oder Wein

Alkohol in größeren Mengen

Küchenkräuter und andere Gewürze, soweit sie vertragen werden

Salz

Abwechslung im Speisezettel

einseitiges Essen

mehrere (5-6) kleinere Mahlzeiten

wenige umfangreiche Mahlzeiten

 

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